Sonntag, 17. Januar 2016

Kürzlich gesehen: Prometheus – Dunkle Zeichen

Inhalt

Das Jahr 2089. Verstreut über die gesamte Welt entdeckt die Forscherin Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) mysteriöse Zeichen, die alle auf dasselbe Ziel im Weltraum deuten. In Begleitung des Androiden David 8 (Michael Fassbender), zwei Vertretern von Weyland Industries (Charlize Theron und Guy Pearce) und dem restlichen Team der „Prometheus“ folgt sie den Hinweisen zu den Ursprüngen des menschlichen Lebens. Ihre gefährliche Expedition führt sie in eine der dunkelsten Ecken des Universums, wo sie sich einem Kampf stellen müssen, der über die Zukunft der Menschheit entscheiden wird.
(Quelle: Amazon)

Besetzung


Die Rollen sind meiner Meinung nach mit den richtigen Schauspielern besetzt worden. Am meisten beeindruckte mich der deutschstämmige Michael Fassbender, der durch seine subtile Gestik und Mimik etwas ganz Eigenes in die Story brachte. Charlize Theron spielt eine eher kaltherzige Geschäftsfrau, was man ihr mühelos abnimmt. Doch auch sie lässt im Laufe der Story Gefühlsregungen erkennen, die man zunächst gar nicht erwartet. Ein bißchen Humor durfte ebenfalls nicht fehlen, was mir sehr gut gefiel.

Umsetzung

Ridley Scott hat mit diesem Film wieder einmal alles richtig gemacht. Die äußerst interessante Geschichte, die vor den bekannten Alien-Filmen angelegt ist, wurde sehr gut umgesetzt. Die umfangreichen Set-Details des Raumschiffs oder des anvisierten Planeten gefielen mir sehr gut und wirkten authentisch. Es gibt einige eklige Szenen, doch diese halten sich noch in Grenzen und sind bei einem Film mit diesem Grundthema ja auch zu erwarten.

Spannung

Ich fand den Film richtig spannend, auch noch beim zweiten oder dritten Anschauen. Es kommt keine Langeweile auf, der Spannungsbogen ist über die gesamte Spielzeit hinweg gleichbleibend hoch.

Action

Actionmäßig geht es hier teilweise sehr gut zur Sache. Gerade die aufreibende Erkundung der „Höhle“ sorgt für reichlich Nervenkitzel, wofür nicht zuletzt der perfekt abgestimmte Score von Marc Streitenfeld sorgte.

Score

Mit dem Score hat Marc Streitenfeld sehr gute Arbeit abgeliefert. Er ist melodiös, ziemlich ruhig und stellenweise auch düster. Er passt einfach hervorragend zu den einzelnen Szenen. Auch ohne den Film kann man sich gut zurücklehnen und nur einmal die Musik genießen. Vielleicht sollte man aber dabei das Licht anlassen …

Bewertung

Für mich als Nicht-Alien-Film-Fan ein absolut gelungener Streifen, der mich mit jedem Mal noch ein bißchen mehr mitreisst. Die musikalische Untermalung ist das i-Tüpfelchen, die Cast hat hervorragend gespielt – mehr kann man nicht erwarten. Absoluter Top-Film, den ich nur empfehlen kann!

J

FSK: ab 16 Jahren
Genre: Sci-Fi
Produktionsjahr: 2012
Regisseur: Ridley Scott
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Spieldauer: 124 Minuten
Score: Marc Streitenfeld
Schauspieler: Noomi Rapace, Charlize Theron, Michael Fassbender, Guy Pearce, Idris Elba


© Cover und Zitatrechte liegen bei der Produktionsfirma

Kommentare:

  1. Hallo Claudia!

    Der Film hört sich super an :) und deine Bewertung ist auch klasse, also werde ich mir den Film wohl ansehen müssen ;)

    Bleibe auch super gerne als Leserin da, denn wie du schon geschrieben hast, haben wir denselben Geschmack was Bücher angeht :)

    Liebe Grüße,
    Verena

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    Antworten
    1. Hey, Verena und herzlich willkommen auf meinem Blog - ich freu mich!
      Ja, der Film ist wirklich sehenswert. Ich bin wirklich kein Alien-Fan, aber Prometheus ist doch noch wieder anders und irgendwie etwas Besonderes:)

      LG:)

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