Dienstag, 23. Dezember 2014

Adventskalender Tür Nummer 23

Hallo, meine Lieben!




Nun ist es fast geschafft, und morgen ist endlich das Fest aller Feste. Die ganze Aufregung bei Erwachsenen wie auch Kindern kann sich langsam legen und wir können die Feiertage und Ferien geniessen. Alles, was man vielleicht schon ewig geplant hat, kommt morgen zu einem Ende. Bis zum nächsten Jahr ;)
Um mit euch noch etwas besinnlich zusammen zu sein, habe ich heute wieder eine Geschichte für euch, die, meiner Meinung nach, an diesen Tagen nicht fehlen darf. Egal, ob man gläubig ist oder nicht, ich mag sie sehr gerne hören und habe sie deshalb für euch einmal aufgeschrieben:

Uns ward ein Kind geboren - Die Weihnachtsgeschichte
erzählt von Gisela Fischer

Vor langer, langer Zeit regierte in Rom der mächtige Kaiser Augustus. Er wollte eines Tages wissen, wie viele Menschen in seinem Reich lebten. Darum schickte er Boten aus und ließ im ganzen Land verkünden:
"Jeder muss in die Stadt gehen, aus der seine Familie kommt. Dort soll er seinen Namen aufschreiben lassen."

Es kam auch ein Bote nach Nazareth, wo Maria und Josef wohnten. Die Stadt ihrer Familie hieß Bethlehem und war sehr weit von Nazareth entfernt. Und weil Maria und Josef arm waren, konnten sie keinen Esel und keinen Wagen kaufen. Sie mussten den ganzen Weg zu Fuß gehen. Das dauerte sehr lange, und sie wurden schrecklich müde dabei. Vor allem Maria, denn sie erwartete ihr erstes Kind.

Spät am Abend kamen Maria und Josef in Bethlehem an. Sie fragten in einem Gasthaus nach einem Zimmer. Aber der Wirt sagte:" Es ist kein einziges Bett mehr frei." Nun gingen Maria und Josef von Gasthaus zu Gasthaus. Nirgendwo war Platz für sie. Da wurde Josef ganz mutlos. Und Maria klagte:"Ach, ich bin so müde! Ich kann nicht mehr!"

Endlich sagte ein Wirt:"Ein Bett habe ich nicht für die Frau. Aber im Stall ist es trocken und warm. Wenn ihr wollt, könnt ihr dort übernachten."
Wie froh war da Maria! Sie fühlte nämlich, dass ihr Kind in dieser Nacht zur Welt kommen würde.

Josef machte für Maria ein Bett aus Stroh. "Darauf wirst du gut schlafen können", sagte er. "Danke, Josef, und gute Nacht!" "Gute Nacht, Maria!" Dann wurde es still im Stall. Es war Nacht in Bethlehem.

Und in dieser stillen, dunklen Nacht hat Maria ihr Kind bekommen. Froh nahm sie es in die Arme und küsste es. Sie wickelte es in Tücher. Josef füllte die Futterkrippe mit Stroh, und Maria legte das Kind hinein. Ein anderes Bett hatten sie nicht. Maria betrachtete das Kind froh und dankte Gott.

Es war noch immer stille, dunkle Nacht. Vor den Toren der Stadt Bethlehem hüteten Hirten ihre Schafe. Sie schliefen nicht. Plötzlich erschraken sie. Denn es war, als finge die Sonne an zu scheinen, so hell wurde es.

Aus dem Licht kam ein Engel und sprach: "Fürchtet euch nicht! Ich habe euch etwas zu sagen. Alle Menschen werden sich darüber freuen. Ein Kind ist geboren. Es heißt Jesus. Jesus wird euch helfen und euch froh machen. Er ist der Erlöser, auf den ihr so lange gewartet habt. Geht nach Bethlehem. Dort werdet ihr das Kind finden. Es ist in Windeln gewickelt und liegt in einer Futterkrippe."

Gleich darauf kamen noch mehr Engel. Sie musizierten und sangen dazu ein wunderschönes Lied:"Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen." Dann schwebten die Engel wieder in den Himmel.

Ganz still war es plötzlich auf der Weide. Da sprach ein Hirte:"Kommt schnell, wir wollen nach Bethlehem gehen und sehen, was dort geschehen ist!" Und sogleich machten sie sich auf den Weg.

Die Hirten kamen nach Bethlehem und fanden den Stall. Sie sahen Maria und Josef. Und das Kind lag in der Krippe, wie der Engel gesagt hatte. Da knieten die Hirten nieder und beteten das Kind an:"Lieber Jesus, wie froh sind wir, dass du gekommen bist!"

Damals lebten auch drei weise Männer. Sie schauten sich nachts immer die Sterne an. In dieser Nacht entdeckten sie einen neuen Stern. Er war viel größer und schöner als alle anderen. "Ein neuer Stern bedeutet, dass irgendwo ein Kind geboren ist!", sagte einer. "Es muss ein Königskind sein, so schön ist der Stern!"

Da beschlossen die drei Weisen:"Wir wollen den Königssohn suchen." Sie ließen ihre Kamele aus dem Stall holen. Und sie nahmen auch Geschenke mit. Schöne, kostbare Geschenke. Sie ritten in die Richtung, die ihnen der schöne, neue Stern zeigte.

Über einem Stall blieb der Stern stehen. Da wunderten sich die drei Weisen. Aber sie stiegen von den Kamelen und traten ein. Sie sahen das Kind in der Krippe und wussten, dass es der junge König war. Ehrfürchtig knieten sie nieder und sagten:"O König Jesus, wie froh sind wir, dass wir dich gefunden haben!" Dann erzählten sie Maria:"Wir haben seine Geburt aus den Sternen gelesen!"

Und auch die Hirten berichteten, was der Engel gesagt hatte. Maria dachte über alles nach, was in dieser Nacht geschehen war, und merkte es sich gut. Dieses Kind, ihr Sohn, war also der lang erwartete Heiland. Er sollte alle Menschen froh machen.

Quelle: Fröhliche Kinderweihnacht


Ja, so soll es wohl damals gewesen sein. Wer weiß es schon genau... Auf jeden Fall finde ich die Geschichte irgendwie schön und etwas Wahres ist sicherlich auch dran. 
Mögt ihr die Weihnachtsgeschichte oder lasst ihr in der Beziehung lieber die Finger davon? Glaubt ihr sie? 
Ich bin auch am heutigen Tag sehr gespannt auf eure Antworten und hoffe, dass ihr auch morgen wieder reinlest - denn auch ich habe Geschenke zu verteilen:) Ein Buchstabe müsste euch noch fehlen, wenn ihr bis hierhin alle roten entdeckt habt. Alles weitere erfahrt ihr dann morgen, bis dann :D

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.